Handel

C&A will seinen Erfolgskurs weiter fortsetzen. Um dieses Ziel zu erreichen setzt die Modekette auf einen Einstieg in den Online Handel sowie dem Ausbau der Vertriebsserie Avanti. Im Herbst will das Unternehmen erstmals den Handel mit Bekleidung aus dem Internet starten, hieß es von Unternehmensseite. Zudem soll die Kette Avanti weiter ausgebaut werden. Avanti richtet sich vorallem an preis- und modebewußte Kundschaft und will Discounter wie kik und Takko Konkurrenz machen. Die ersten Filialen hatten im März diesen Jahres in Augsburg und in Gelsenkirchen eröffnet. Das kann leicht dazu führen, dass ein Anwalt benötigt wird, damit die rechtliche Frage auch geklärt ist.

Für den Handel im Internet hat das Familienunternehmen extra eine Tochterfirma gegründet, C&A online. Von dem Erfolg des Onlinegeschäftes in Deutschland ist C&A fest überzeugt. Das Internetangebot wurden in Holland bereits erfolgreich getestet. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte C&A Europe erneut ein kräftiges Umsatzplus verbuchen können. Die Erlöse aus den rund 1300 Filialen belief sich auf rund 6 Milliarden Euro. Der Handel in Deutschland ist dabei für den Konzern mit rund 3,6 Milliarden Euro Umsatz am wichtigsten. Diese Zahlen überraschen, der Rest der Bekleidungsindustrie hat eigentlich mit sinkenden Umsatzzahlen zu kämpfen.

C&A will nicht nur den Onlinehandel und Avanti ausbauen, sondern auch sein Kerngeschäft. So soll es bis Jahresende mehr als 1300 Läden in 16 Ländern geben. Für 2009 ist sogar ein Neustart in Italien, Rumänien und Kroatien geplant. Schon heute ist der Textilhandelsriese mit 35000 Beschäftigten einer der Branchenführer.
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